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Streets of Rogue

Einst war die Stadt ein Ort von Frieden und Wohlstand. Bis sie in die Hände eines rücksichtslosen und diktatorischen Bürgermeisters fiel. Er wurde aufgrund der Versprechungen von „geringeren Steuern“ und „mehr Bier“ gewählt, doch schon kurz nach seiner Amtseinführung zeigte sich sein wahres Gesicht. Die ersten Handlungen waren höhere Steuern und die einmalige Beschlagnahmung sämtlichen Alkohols. Mit dem Geld und dem Alkohol heuerte er seine private Armee von Idioten an, die alles Mögliche für ihn erledigten.
In all diesem Chaos gibt es Hoffnung: Eine geheime Organisation, bekannt als „The Resistance“, hat sich formiert, um gegen den Bürgermeister und seine Schreckensherrschaft vorzugehen. Das ist der Zeitpunkt, an dem diese Geschichte beginnt. Es ist an der Zeit, sich auf die Reise in die Streets of Rogue zu begeben.

Im Intro von Streets of Rogue explodiert dem Leader der Resistance der Kopf.

Direkt nach dieser episch erscheinenden Einleitung (die selbstverständlich im Englischen deutlich besser ist) geht es in das Tutorial – sofern das Spiel zum ersten Mal gestartet wird. Zunächst werden wir vom Resistance Leader begrüßt, der uns die ersten Mechaniken beibringt. Nachdem er nicht glauben kann, dass wir uns mit WASD bewegen, Mülltonnen durchsuchen, Türen öffnen, Truhen durchwühlen können und die Funktion eines Dietrichs verstehen, explodiert sein Kopf. Schnell war er ersetzt und wir werden in der Resistance aufgenommen.

Von den Slums in die Oberstadt

In der Homebase der Resistance können viele Einstellungen vorgenommen werden. Co-Op Spiele starten hier und auch eine Wiederholung des Tutorials ist möglich, ebenso ein gezielter Besuch einzelner Level. Vor Eintritt in das erste Gebiet der Slums steht eine Auswahl an über 20 Charakteren zur Verfügung – sechs aus der Character-Pack-Erweiterung. Nach einer Wahl beginnt das Abenteuer in der immer wieder neugenerierten Welt – durch Seeds kann es auch die gleiche Welt sein. Die Reise führt den Charakter durch die drei Ebenen der Slums, der Industrie, dem Park bis hin zur Oberstadt, in der der Bürgermeister sein Unwesen treibt.

Auf jeder Ebene warten neue Herausforderungen: Rettungsmissionen, Missionen zur Neutralisierung bestimmter Personen und das Einsammeln von Objekten oder Bedienen von Schaltervorrichtungen. Daneben hat jede Charakterklasse eine sogenannte „Big Quest“, die auf jeder Ebene erfüllt werden sollte. Der Hacker installiert beispielsweise eine Malware, der Sprengstoffmeister muss ein gewisses Level der Zerstörung erreichen, der Zombie soll so viele Leute wie möglich infizieren etc. Während die erste Ebene eines Bereichs dazu dient, diesen kennenzulernen, werden in der zweiten eine zusätzliche optionale Mission angeboten und in der dritten bricht das absolute Chaos aus. All das gibt Belohnungen, an neuen Items, Geld oder XP. Natürlich sind die Bewohner gerade von den spezifischen Aufgaben wenig begeistert. Keiner möchte, dass ein Quarterback plötzlich durch das Wohnzimmer rennt und alles niederreißt, was sich ihm in den Weg stellt.

1 Chicken Nugget, 2 Chicken Nuggets, 3 Chicken …

Bei Missionen und Level-Ups sind allen voran Chicken Nuggets äußerst begehrte Belohnungen. Diese sind, laut dem aktuellen Anführer des Widerstands, sehr selten. Der Bürgermeister selbst hat sie verboten, aus diesem Grund sind sie eine einzigartige Währung, mit der neue Items und Skills, für spätere Runden, freigeschaltet werden. Diese wandern in eine Kollektion, den Pool, aus dem Belohnungen und Fertigkeiten zur Wahl stehen. Bei einem Level Up steht am Ende einer Ebene ein neuer Skill aus drei zur Auswahl.

Neue Boni für folgende Runs in Streets of Rogue

Exit voraus

Das Spiel, so schlecht ich teilweise auch darin bin, macht unheimlich viel Spaß. Ich spiele aber auch kaum Roguelites. Die Aufgaben der Charakterklassen sind so unterschiedlich und witzig. Ich habe gemerkt, dass mir der Kanibale und der Zombie am Meisten Spaß machen. Ersterer isst einfach Leute auf, zweiterer infiziert andere. Entweder schlägt er sie dafür lediglich und sie bleiben NPCs oder er rotzt sie davor an – was ihn Lebenspunkte kostet – und sie werden zu Freunden, die er befehligen kann. Ernsthaft: Ich saß kichernd dran, während ich die Leute gegessen oder infiziert habe! *Nomnomnom…*

Spannend wird es dann, wenn man im Co-Op spielt – was in Steam ganz einfach ist. An sich kommen sich die Big Quests nicht in die quere. Aber man muss doch auf viel mehr achten, kann aber auch zusammenarbeiten. Gesuchte Charaktere gemeinsam finden, die Objekte zerstören oder den Hacker vor den Killer-Robotern schützen. Natürlich bekommt man dadurch auch die Möglichkeit, gemeinsam den Bürgermeister zu stürzen. Um dieses Spiel zu beenden gibt es, zu meiner Freude, verschiedene Möglichkeiten, die Stadt zu befreien.

Friedlich unterwegs mit Zombies - das gibt es wohl nur in Streets of Rogue
Fleshmob im Park

Bleibt nur noch zu sagen:

Zombiefreunde für immer! 💚

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sechzehn − 3 =

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