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Dorfromantik

In diesem Jahr wurde das Brettspiel von Dorfromantik zum Spiel des Jahres gekürt. Derweil wurde das PC-Spiel als »Bestes Game Design 2021«, »Bestes Debüt 2021« und »Bestes Spiel 2021« beim Gamescom Indie Arena Booth und deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet.

Etwa zwei Jahre befand sich das Spiel auf Steam im Early Access und bereits zu dem Zeitpunkt habe ich es gespielt, aber immer versäumt, einen Bericht darüber zu verfassen, weshalb ich nun die Auszeichnung des Brettspiels für eine Zusammenfassung beider nutzen möchte.

Zusammenfassung

Das Videospiel Dorfromantik vermittelt mit einer angenehm ruhigen Musik und eine angenehme Stimmung. Der Hintergrund ist nicht aufwendig und rückt dadurch das Spiel in den Vordergrund und zeigt eben, dass es darum geht.
Es gibt einen Stapel an Kärtchen in der rechten unteren Ecke, wobei man das oberste Kärtchen sieht, die unteren jedoch schon leicht erahnt. Beim Brettspiel hingegen kennt man nur immer das aktuell aufgedeckte Kärtchen, welches an den Rest des bereits bestehenden Feldes angelegt werden muss.

Die Kärtchen können ausschließlich oder einen Mix aus verschiedenen Arealen haben:
• Freie Wiese
• Ackerland
• Wald
• Stadt
• Fluss/Wasser
• Gleise

Punkte sammeln

Diese Plättchen, können bis auf Flussabschnitte und Gleise nach Lust und Laune angelegt werden. Je mehr Seiten allerdings aneinanderpassen, desto mehr Punkte gibt es am Ende. Ebenfalls gibt es Zusatzpunkte, wenn Areale (alles außer Wiesen) abgeschlossen sind, es keine offenen Seiten mehr gibt. Einige davon erhalten auch Fähnchen, was Extrapunkte gibt. Andere setzen voraus, eine genaue oder Mindestanzahl an Feldern zu erreichen. Schafft man diese im Computerspiel, erhält man zusätzliche Kärtchen, die angelegt werden können – das Spiel verlängert sich dadurch und demnach kann auch der Highscore höher ausfallen.

Beim Brettspiel werden dadurch keine weiteren Kärtchen gewonnen. Dieses ist deutlich eingegrenzter in seiner Spielweise. Auch hier gibt es Aufgabenkärtchen, die eine Mindestanzahl an Feldern vorgibt und für Extrapunkte sorgt. Die Punkte hier werden auf einer Wertungskarte pro Session festgehalten. Weiterhin gibt es ein Kampagnensystem, bei dem ein kontinuierlicher Fortschritt notiert wird. Hierbei schaltet man weitere Kartenpacks frei, die für die nächste Spielsession Verwendung findet.

Errungenschaften

Im PC Spiel gibt es keine zusätzlichen Kartenpacks. Stattdessen gibt es In-Game-Achievements, mit denen sich Skins der Plättchen freischalten. Da schwimmt beispielsweise ein Schwan auf dem Wasser, ein Schiff oder ein Zug fahren herum, auf einer Lichtung stehen Wildschweine oder Rehe und viel weiteres.
Im Brettspiel sind diese Errungenschaften, wie bereits erwähnt, über den Kampagnenbogen geregelt und darüber kommen zusätzliche Kärtchen hinzu.

Fazit

Ich würde definitiv immer das PC Spiel bevorzugen, einfach weil es natürlich einfacher ist. Das Spiel wird mit jeder erfolgreichen Mission verlängert und spornt dadurch weiter an. Der klare Nachteil daran, man spielt es alleine. Doch auch das Brettspiel lässt sich alleine spielen. Man entscheidet zusammen, wo das Kärtchen hingelegt wird, der aktuelle Spieler spricht jedoch das Schlusswort und kann es doch einfach dorthin legen, wohin er es legen möchte. Es vermittelt auch hier die Ruhe und kann dadurch eben wenig anspruchsvoll wirken. Die Umsetzung ist aber definitiv gelungen und man darf eben nicht in voller Gänze das Computerspiel erwarten. Dass es zum Spiel des Jahres wurde, sagt schon viel über das Spiel aus. Es begeistert, weckt in mir jedoch nicht den Drang, die Kampagne bis zum Schluss zu Ende zu spielen.

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Thema von Anders Norén