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The Last Campfire

Ich bin nur zufällig über das Spiel hier gestoßen. Natürlich war es das kleine Stoffmännchen – Ember – welches mich stoppen ließ. Ich hab mir den Trailer von the Last Campfire rausgesucht und es direkt einmal gekauft. Ich – bereue – nichts!

The Last Campfire Titelbildschirm
The Last Campfire – Unsere Reise beginnt …

Eine Glut allein

Eine kleine Schar an Ruderbooten treibt über das Wasser. In jedem sitzt ein Wesen, eine Glut, das dem anderen folgt. Bis sie vor einem Steinportal zum stehen kommen. Mit einem Horn öffnen sie das Tor, doch eines schafft es nicht. Die rote Glut verliert sein Ruder und die Möglichkeit, ihnen zu folgen. So kommt es von seinem Weg ab und wird von den anderen getrennt.
Als blaue Glut … als Ember … erwachen wir in unserem Boot. Auch wir haben es nicht durch das Tor geschafft. Allein an einem uns unbekannten Ort machen wir uns auf die Suche nach einem Weg zurück. Zurück zum großen Tor. Zur großen Flamme.

Ember ist ganz allein an einem ihm unbekannten Ort. Um es herum stehen mehrere Schiffe, also scheinen auch andere hier gestrandet zu sein …

Hilfe den Forlorn

Wir beginnen unsere Reise. Das Erste was wir sehen, ist eine verlorene Glut. Sie besteht nur noch aus Knochen. Sie trägt eine Tasche bei sich, die wir an uns nehmen und die uns noch gute Dienste erweisen wird. In ihr finden wir den Schlüssel, mit dem wir unseren Ankunftsort verlassen können.
Es bleibt nicht die einzige einsame Seele auf diesem Weg, den wir uns ausgesucht haben. Uns begegnen viele Forlon. Gluten, die ihre Hoffnung und ihren Willen verloren haben. Die den Weg nicht mehr zurückfinden. Wir helfen und schenken ihnen einen Ort, an dem sie sich ausruhen können, Wärme finden und die Kraft, weiterzugehen. So wie wir es machen.

Ganz allein hat Ember große Angst. Seine erste Begegnung macht es nur noch schlimmer. Doch unser Gegenüber besitzt eine nützliche Tasche und die braucht es nicht länger.

Ein kleines Irrlicht

Diese Forlorn, denen wir helfen können, sind zu Stein geworden. Ihre eigene kleine Flamme hat sich in einen Käfig eingesperrt und jedes wird durch ein Rätsel geschützt, welches wir zu lösen haben. Mit Hilfe einer Berührung können wir in ihr Inneres blicken und ihnen ihr Feuer zurückgeben. Danach finden sie sich am Lagerfeuer eines jeden Gebietes zusammen, welches wir besuchen.
Diese kleinen Rätselspiele fordern uns heraus und hindern uns daran, ihnen auf leichtem Weg zu helfen. Wir müssen Eisenblöcke verschieben, schwere Steinrollen ziehen und Schalter umlegen. Wir haben die Fähigkeit, Objekte zu bewegen und diese als Gewichte für Bodenplatten verwenden.

Rätsel wie diese stellen sich uns bei the Last Campfire in den Weg. Am Ende finden wir das kleine Flämmchen, dass die Gluten anfeuert.

Der Fischer, der Koch und der Waldkönig

Durch die Tasche, die wir zu Beginn mitgenommen haben, können wir unsere Fundsachen auf dem Weg mit einsammeln. Dazu gehören Schlüssel jeglicher Art, die selbstverständlich nach einmaligem Verbrauch im Schloss zurückbleiben. Wir finden aber auch ein Fangnetz, erhalten vom Waldkönig eine rote Feder, die uns so manchen Zugang verschafft und Ärger erspart. Aber auch durch den Fischer – einem alten Greis, der einem Gartenzwerg gleicht, oder einer Schildkröte, die sich als Koch offenbart, helfen uns, nachdem wir auch ihnen Hoffnung zurückgeben und sie aus ihrem steinernen Dasein befreien.

Der Waldkönig
Der Waldkönig warnt uns nicht fortzugehen, wir erhalten trotzdem eine rote Feder von ihm.

Wundervolles Design und bewegende Geschichte

Die Gestaltung war natürlich ausschlaggebend für meinen ersten Blick hinein. Die Grafik ist niedlich und verschönert tatsächlich etwas das Thema. Zumindest ist das mein Empfinden dazu. Trotzdem sind sie so hinreißend, dass es eben umso schwerer ist, diese tiefgreifende Geschichte zu erleben. Auf unserem Weg begegnen nicht nur versteinerte Gluten, wir haben auch die Gelegenheit, mit anderen zu sprechen, die uns erzählen, was sie aktuell bewegt. Es sind zum Teil solch alltägliche Dinge, dass ich manchmal dachte, ich kann ihnen sogar helfen. Einer schwärmt von gebratenem Fisch und ich hab mich schon fast aufgemacht, ihm einen zu fangen, aber das war nicht möglich. Dabei wollte ich das.
Das Spiel hat für die Story genau die richtige Länge. An sich hätte ich es in einem Wisch durchspielen können, allerdings hab ich es meist kurz vor dem Schlafen gespielt, dadurch hab ich dann aufgehört. An sich waren es nur dreieinhalb Stunden. Mit Sicherheit wäre es schneller gegangen, manche Rätsel haben mich allerdings ausgebremst. Von leicht bis knifflig war alles dabei und das war genau richtig so.

Am Ende hat es die Geschichte geschafft, mir einige Tränen zu entlocken. Da muss ich wirklich sagen, dass Hello Games ein äußerst gelungenes Spiel erschaffen haben, das ich jedem ans Herz lege, der Spiele wie Never Alone oder Monument Valley mag. Bei mir rufen diese zwei eine ähnliche Stimmung hervor …

The Last Campfire - Ember in den Ruderbooten
Das Tor wird mit dem Horn geöffnet
Das rote Ember schafft es nicht durchs Tor, es hat sein Ruder verloren
Unsere Reise wird nicht einfach ... das Feuer scheint weit entfernt
Wir schenken Hoffnung, wo es sie braucht ...
Auch dem Fischer fehlt etwas in seinem Leben, also helfen wir ihm!
Das Tor zum Waldkönig
Mit dem Horn erhalten wir eine neue Fertigkeit
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