Kennt ihr noch Stickeralben? Bei uns in der Grundschule hatte jeder eins und es wurde immer fleißig gesammelt und getauscht. Mal bekam man einen geschenkt oder man hatte Kaugummis, bei denen ein Sticker dabei war. Besonder begehrt waren die schimmernden, glitzernden und flauschigen.
In A Tiny Sticker Tale wird alles und jeder zu einem Sticker. Und damit lösen wir Rätsel, während wir Briefe unseres Vaters suchen und finden.

Auf der Reise
Als Eselchen Flynn begeben wir uns auf ein Abenteuer auf der Figori Insel. Unser Vater hat uns ein magisches Stickeralbum vermacht, in dem wir sämtliche Objekte festhalten können, die wir finden. Während wir auf den Spuren von Flynns Vater wandeln, lösen wir Rätsel, die sich uns in den Weg stellen, helfen den Inselbewohnern oder meistern Aufgaben, die uns Ruhm und Ehre bringen – und eine Statue, die unseren Erfolg symbolisiert.
Ab und an entdecken wir eine Nachricht, die uns Flynns Vater hinterlassen hat und erhalten Abzeichen für besondere Erfolge. Dinge, die wir gelernt haben.

Das Ziel unserer Reise
Für die Hauptstory werden etwa 2 Stunden angesagt. Ich habe laut Steam 4,7 Spielstunden, weil ich aber auch ein bisschen herumgeirrt war, als ich mich noch nicht so gut ausgekannt habe. Und dann habe ich nach mehr als der doppelten Spielzeit noch nicht einmal alle Achievements.
Ich finde es sehr cool, dass man sich am Ende entscheiden muss, welchen Gott die Brüder anbeten sollen. Je nachdem welchen der Zwei man ihnen vorsetzt, erhält man The Light Brotherhood oder The Dark Brotherhood. Für das andere muss man das Spiel nochmal spielen. Mal sehen, ob ich das mache, alle anderen Achivements habe ich.

Das Spiel wird seinem Namen auf jeden Fall gerecht. Es ist ein cozy Abenteuer, bei dem man kleine Rätsel lösen muss, um weiterzukommen. Und es ist definitiv witzig, wenn man erst einmal dran steht und sich im nächsten Abschnitt oder Bild alles schnappt, was man noch nicht in sein Stickeralbum geklebt hat, um seine Sammlung zu vervollständigen. Da frage ich mich schon, wie sich die Leute fühlen, die erst einmal als Sticker in ein Buch gepackt werden und dann womöglich woanders wieder freigelassen werden. Irgendwann kommt man wirklich an seine Grenzen, was den Platz angeht und ich hatte gepuzzelt, dass ich alles mitnehmen konnte, von dem ich dachte, es sei wichtig. So hatte ich lange Zeit eine Blechdose dabei, die irgendwie einfach mitgewandert war. Dass die Stickerseite größer wurde, hat nur bedingt geholfen. Trotzdem klebten viele Sticker mehr in der Luft und nur mit einem kleinen Eckchen im Album. Aber wenns das Spiel zulässt … warum nicht? In der Not wird man kreativ. So klebt ein riesiger Baum schon mal mit nur einer Wurzel im Stickerheft.




Alles in allem ist A Tiny Sticker Tale genau das, was ich mir vorgestellt habe. Ein kleines, süßes Spiel für zwischendurch. Ich hab das Spiel im Wintesale gekauft und damit einige schöne Stunden verbracht. Ich bin mir auch sicher, dass mein Ehrgeiz dazu führen wird, mir das letzte Achievement zu holen. Beim zweiten Durchlauf muss ich ja nicht alle Sidequests mitnehmen, wenn sie mir nicht die nötigen Sticker bringen.
Ich empfehle es jedem, der ebenso Cozy Spiele mag, hier denke ich als erstes an Love, Ghostie, dass mir ein ähnliches Gefühl vermittelt, auch wenn es ein komplett anderes Genre ist. Aber ich denke auch an Monument Valley oder The Last Campfire. Macht euch gern selbst ein Bild davon und teilt mir eure Meinung mit.



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- Seite 3: Flynns Weg über die Insel – Von den Bergen in den Sumpf
- Seite 4: Flynns Weg über die Insel – Vom Sumpf in die Wüste
- Seite 5: Flynns Weg über die Insel – Bis zum bitteren Ende
- Seite 6: Von Medaillen, Puzzleteilen, Feen und Möbeln
Mit der Playstation 1 hat bei mir alles angefangen. Dort bin ich Rennen auf Schneemobilen gefahren oder bin mit meinen Digimon gegen die meiner Schwester angetreten. Auch heute züchte ich noch gern Digimon, liebe aber auch die Final Fantasy-Serie, führe Krieg in Civilization oder bin für diverse Brettspiele zu begeistern, z.B. Spicy.
